Das hundertjährige Jubiläum der Quantenmechanik als mathematische Beschreibung grundlegender physikalischer Konzepte ist Anlass, um der breiten Öffentlichkeit die vielfältige Bedeutung von Quantenphänomenen deutlich zu machen. Das Projekt „Kunst und Quanten: Quantum2025 in Kunstmuseen“ setzt dieses Ziel auf eine ungewöhnliche Weise um: Mehrere Veranstaltungen an Kunstmuseen in Deutschland, vorrangig Vorträge oder Führungen, sollen für die kunstinteressierte Öffentlichkeit verdeutlichen, welche Rolle „Quanten“ in der bildenden Kunst einnehmen.
Das Projekt startete im April 2025 mit einem eintägiges Fachsymposium und einem Vortrag von Prof. Franz Gießibl zum Thema "Die Unschärfe der Bildermacher" an der Universität Stuttgart, sowie ein Vortrag des Nobelpreisträgers Klaus von Klitzing zum Thema "Licht, Quanten und Max Planck" im Schauwerk Sindelfingen. Es folgten Dialogführungen und Vorträge von Dr. Marc Scheffler in verschiedenen Kunstmuseen und Kunsteinrichtungen in Stuttgart und deutschlandweit. Auf der Messe "Quantum Effects" war das Projekt ebenso vertreten, wie bei der Veranstaltung "Leibinger Begegnungen" der Berthold Leibinger Stiftung. Seinen Abschluss fand das Projekt bei einer Labor- und Kunstführung im ZAQuant und dem Campus Vaihingen.
Das Projekt wurde initiiert von Dr. Marc Scheffler (1. Physikalisches Institut) und betreut von Katja Stefanie Engstler (IGT/IADM).