Spiel der Kräfte

Schülerlabor für Schulklassen aller Schularten und Ausstellung mit 40 Experimentierstationen

Schülerlabor und Ausstellungen

Wissenschaft begreifen mit allen Sinnen

Seit 2003 entwickeln wir Experimentierstationen zu physikalischen Phänomenen, die auch für die Grundlagenforschung
in unseren Labors relevant sind. Mit dem Motto der Stuttgarter “Highlights der Physik 2004 – Spiel der Kräfte”, war der jetzige Name für unsere Ausstellung und das Schülerlabor geboren.

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Das Schülerlabor bietet Schulklassen oder AGs aller Schularten ab Klassenstufe 3 bis Oberstufe Experimentierreihen zu physikalischen Themen an:

Die Versuchsreihen werden im Rahmen von Bachelor-, Master- oder Staatsexamensarbeiten in Zusammenarbeit mit der Abteilung Physik und ihre Didaktik an der Universität Stuttgart und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart konzipiert. Das Schülerlabor ist daher auch ein wichtiger Baustein in der Ausbildung zukünftiger Lehrer*innen.

Unsere Ausstellung „Spiel der Kräfte“ ist in regelmäßigen Abständen am Tag der Wissenschaft oder anderen Gelegenheiten in Stuttgart oder auf Tour zu sehen. Große und kleine Entdecker*innen können physikalische Phänomene an über 40 Experimentierstationen mit allen Sinnen erfahren. Die Erfahrungsstationen aus den Bereichen Optik, Akustik, Mechanik, Magnetismus und Statik laden dazu ein, selbst aktiv zu forschen und zu experimentieren.

Seit 2016 sind die neu gegründete Abteilung Physik und ihre Didaktik und das Schülerlabor in das MINT-Cluster des Verbundprojekts „Lehrerbildung PLUS“ der lehrerbildenden Hochschulen in der Region Stuttgart eingebunden und bieten zukünftigen Lehrer*innen eine einzigartige Lern- und Lehrplattform. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert PLUS im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“.

Von 2009 bis 2017 wurde das Schülerlabor und die Ausstellung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universität Stuttgart im Rahmen eines eigenen Projekts im Sonderforschungsbereich SFB/TRR 21 “CO.CO.MAT” gefördert. Neben 17 Projekten in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Quantenphysik war das Ziel von „CO.CO.MAT goes public“ bei einer breiten Öffentlichkeit das Interesse und die Faszination an physikalischen Phänomenen und aktuellen Forschungsthemen zu wecken.