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SUMMARY:Quantenlicht: Von Einstein zur Quantenteleportation
DESCRIPTION:\n\n\n\n \nProfessor Dr. Anton Zeilinger\nUniversität Wien\nÖsterreichische Akademie der Wissenschaften\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFoto: Jacqueline Godany\n\n\n\nLicht, wie wir es kennen, besteht eigentlich aus abertausenden von Photonen. Diese sind die\nkleinste Einheit des Lichts und tragen einen genau definierten Energiewert. Es ist sogar möglich,\ndiese Photonen einzeln und in großem Abstand zueinander zu erzeugen. Durch gezieltes Verschränken\nder Photonen lassen sich die Theorien der großen Quantenmechaniker wie Bohr und Schrödinger\nexperimentell nachweisen. Insbesondere spielen Manipulationen auf quantenmechanischer Ebene eine\nwichtige Rolle in der Entwicklung von Quantencomputern und Quantenkryptografie.\n\n\n\n\nZur Person\nAnton Zeilinger ist über die Physikfachwelt hinaus weithin bekannt für seine medienwirksamen\nExperimente zur Quantenteleportation. Dies trug ihm den Spitznamen „Mr. Beam“ ein. Anton Zeilinger\nstudierte Physik- und Mathematik an der Universität Wien, wo er 1971 auch promovierte. Zunächst\nbefasste er sich mit Neutronen-Interferometrie bis er sich nach seiner Habilitation 1979 an der\nTechnischen Universität Wien den Ein-Teilchen-Phänomenen widmete. Er forschte unter anderem an der\nTechnischen Universität München, dem Collége de France sowie dem M.I.T in Boston. 1990 wurde er zum\nordentlichen Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck berufen. Seit 1999 ist er\nUniversitätsprofessor an der Universität Wien. Anton Zeilinger erhielt zahlreiche Auszeichnungen,\nunter anderem das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland 2009. Seit\n2014 ist er Mitglied der National Academy of Sciences.\n1999 gelang Anton Zeilinger das zuvor nur als Gedankenexperiment formulierte GHZ (Greenberger,\nHorne und Zeilinger)-Experiment, mit der die Korrektheit der Quantenmechanik gezeigt und die\nExistenz versteckter Variablen widerlegt werden kann, umzusetzen und zu beweisen. Er leistete damit\neinen sehr wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Quantencomputern und Quantenkryptografie.\n\n\n\n&nbsp;
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